Projekte


Molekularpathologie der Parkinson-Krankheit
lewy

Im Rahmen einer engen Kooperation mit der Klinik für Neurologie der Philipps-Universität Marburg wurden an mikrodissezierten Einzelzellen differentiell regulierte Gene identifiziert, die bei der Neurodegeneration des M. Parkinson eine Rolle spielen. Die Bedeutung dieser Gene wird nun in einem experimentellen Schädigungsmodell untersucht.


Molekularpathologie des M. Alzheimer und vaskulärer Demenzen


Im Rahmen einer engen Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie der TUM sollen unterschiedlicher Faktoren, die z.T. im Rahmen molekulargenetischer Studien identifziert wurden, in der Pathogenese der Demenzen vom Alzheimer-Typ und vaskulärer Demenzen im Hirnparenchym näher untersucht werden


Motoneuron-Erkrankungen


Mutationen des Dynein-Gens führen in Mäusen zu einer Motoneuron-Erkrankung, die der Amyotrophischen Lateralsklerose beim Menschen ähnelt. Funktionelle Veränderungen der Dynein/Dynactin-Komplexes fürhren zu Störungen des retrograden axonalen Transports, wodurch es zu schwerwiegenden Veräönderungen der intrazellulären Signaltransduktion kommt. Im Rahmen dieses experimentellen Projektes untersuchen wir die molekularen Mechanismen die letztlich zum neuronalen Zelltod führen.Das wesentliche klinische Problem glialer Tumoren ist ihre diffuse Infiltration in das umgebende Hirngewebe. Die Besonderheit des Organs verbietet eine Resektion weit im Gesunden, so dass verbleibende Tumorzellen zu Rezidiven führen. In diesem Projekt soll die Bedeutung von Veränderungen des PI3-Kinase- Signalweges auf das Migrations- und Infiltrationsverhalten glialer Tumorzellen untersucht werden.