Projekte


Blockade intrazellulärer Signalwege als therapeutischer Ansatz
egfrfish

Insbesondere Veränderungen des Phosphoinositol- Signalwegs scheinen für die extreme Therapieresistenz maligner Gliome mitverantwortlich zu sein. Daher könnte eine Blockade dieser anti-apoptotischen Signale die Resistenz überwinden und den Therapie-Erfolg einer konventionellen Therapie erhöhen. Insbesondere für den Erfolg einer Strahlentherapie könnte die spezifische Blockade dieses Signalweges von großer Bedeutung sein. Diese Untersuchungen führen wir in enger Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie der TUM durch.

Prädiktive Faktoren

Inzwischen wurden Medikamente für eine zielgerichtete Therapie (targeted therapy) entwickelt, die in klinischen Studien gute Resultate erzielten und von den betroffenen Patienten relativ gut vertragen werden. Zukünftig wird es daher wichtig sein, mit molekular- pathologischen Methoden die Tumoren zu identifizieren, die für eine Signalwegsblockade-Therapie besonders geeignet sind. In diesem Projekt sollen diagnostische Kriterien mit einem prädiktiven Wert für die Therapie-Entscheidung identifiziert werden.

Infiltration glialer Tumorzellen

Das wesentliche klinische Problem glialer Tumoren ist ihre diffuse Infiltration in das umgebende Hirngewebe. Die Besonderheit des Organs verbietet eine Resektion weit im Gesunden, so dass verbleibende Tumorzellen zu Rezidiven führen. In diesem Projekt soll die Bedeutung von Veränderungen des PI3-Kinase- Signalweges auf das Migrations- und Infiltrationsverhalten glialer Tumorzellen untersucht werden.